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paratex - PARASITÄRE ARCHITEKTUR

Ausgehend vom Forschungsprojekt vakutex, bei dem vakuumgedämmte Fassadenelemente aus Textilbeton entwickelt wurden, soll ein Pilotprojekt entstehen. Ziel des Projektes soll es sein, die hochgedämmten und extrem schlanken Außenwandkonstruktionen in Sichtbetonoptik in einem gebauten Objekt zu realisieren.

 

PARASITÄRE VERBINDUNG

Die Entwurfsarbeit von Susanne Boß platziert sich im Zwischenraum von Geutebrück-Neubau und Geutebrück-Altbau der HTWK Leipzig. Die repräsentative Wirkung des Parasiten kann aus beiden Richtungen der Karl-Liebknecht-Straße wahrgenommen werden, da er ca. 3 m in die Straßenflucht kragt.

Der Raum kann als Besprechungsraum sowie als Versammlungsraum multifunktional genutzt werden. Die kurzen Wege zu wichtigen Orten, wie zu den Hörsälen oder dem Rektorat sprechen für die geplante Nutzung. Zudem wird durch den Entwurf die Dachfläche erschlossen und das 5. OG an das Treppenhaus des 4. OG angebunden. In der Überarbeitung soll die Nutzfläche vergrößert und der funktionale Zusammenhang zum 5.OG hergestellt werden. Die Arbeit bietet großes Potential, um Sichtbetonfertigteile angemessen zu präsentieren.

PARASITÄRE AUFWERTUNG

Der Studentenentwurf von Jana Reise und Adrian Heller entwickelten einen Baukörper, der durch seine Lage den Treppenraum des 5. OG Geutebrückbau aktiviert. So entstanden in der entwurflichen Entwicklung eine Bandbreite an Nutzungsmöglichkeiten, die für Treppenraum und Gesamtgebäude einen zweckmäßigen wie ästhetischen Zugewinn bedeuten: Präsentations- und Whiteboardflächen für studentisches Arbeiten, Einzel- und Gruppenarbeitsplätze, einen abtrennbaren Besprechungsraum, Ausstellungsvitrinen, eine Sitzlandschaft sowie einen Barbereich mit Panoramablick.

Darüber hinaus wird durch Lage und Form des Parasiten der Zugang zur benachbarten Dachfläche möglich, die den jetzt qualitätvollen Innenraum noch um einen Außenbereich erweitert. Durch seine starke Außenwirkung kann es der Parasit leisten, das Gebäude bei Dunkelheit durch Licht zu inszenieren und damit in der Straße präsent zu machen.

CAMPUSPARASIT

Der Entwurf von Henry Fenzlein beschäftigt sich mit der grundlegenden Fragestellung, was die funktionalen und räumlichen Defizite der HTWK Leipzig sind: Fehlende Orientierung und Zugehörigkeit der einzelnen Gebäude sowie fehlende Außenwirkung der Hochschule. Ziel der Arbeit war es deshalb, ein allgemeingültiges Leitmotiv für den HTWK-Campus zu entwickeln. Durch einen einfachen Baukörper, der wiederhohlt auf dem Campusgelände auftaucht, soll Vernetzung stattfinden, Kommunikation angeregt und fehlende Nutzungen komplettiert werden.

Letzte Änderung: 15.6.2015
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